Die im klassischen Orthophoto enthaltenen Projektionsfehler des Microreliefs sind im True Orthophoto korrigiert. Zur Korrektur werden neben dem Geländemodell noch Vektordaten (z.B. Umringe der Hausdächer) herangezogen.
True-Orthophotos haben den Vorteil, daß sie sich in einem GIS lagegetreu mit anderen Geodaten überlagern lassen. Beim Überlagern von True Orthophotos mit z.B. Stadtkarten liegen die Häuserdächer exakt über dem Grundriss, nicht daneben.
Bei der Berechnung eines True Orthophotos wird der teilweise entstehende pixel-leere Raum durch Pixel aus einem anderen Projektionszentrum aufgefüllt. Es entsteht somit ein „Patchworkteppich“ aus verschiedenen Bildteilen.



